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Wenn es um den hinterzogenen Reichtum der Reichen geht, soll der Staat plötzlich moralisches Handeln beweisen und mit gutem Beispiel voran gehen, auf den Kauf von Hehlerware verzichten (Bankdaten CD).
Sehr seltsam kann ich da nur sagen.
Eigenartigerweise wird vom Staat nicht moralisches Handeln verlangt, wenn es um das Ausspähen von Computern und um Hackerangriffe auf NGO-Institutionen geht.
Nun gut sagen die Leute, es geht schließlich um die innere Sicherheit des Staates.
Die muß mit allen Mitteln bewahrt werden.
Da sage ich:
Bei Steuerhinterziehung geht es auch um die innere Sicherheit des Staates, nämlich um die soziale Komponente dieser Sicherheit.
Die Reichsten der Reichen gefährden mit ihrer Veruntreuung die soziale Sicherheit der Wohlfahrtsdemokratien. Und ist die erst einmal flöten, dann steht die innere Sicherheit ohnehin auf verlorenem Posten.
Ich befürworte den schamlosen und nachhaltigen griff in die Kassen der Reichen in allen Ländern, wo wir ihrer habhaft werden können.
Wir sollten mit politischem Rückgrat und Freude an der Sache zupacken.
Das dabei aufgefundene Kapital, das aus den Strafen lukrierte Geld sollte aber nicht den Banken nachgeworfen werden, von denen wir es gerade zuvor holten, sondern in die Kassen der Armsten der Armen aller Länder fließen.
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